1994 – Rückblick

25. September 1994
1. Plenum: Die Abteilung Darstellende Kunst der Akademie der Künste lädt Berliner Kulturinstitutionen unter dem Motto „Notruf der Berliner Kultur“ ein; spontan gründet sich ein Komitee, das als Rat für die Künste in Berlin seither regelmäßig tagt

9. November 1994
Versand eines offenen Briefes an alle Abgeordneten des Bundestages anlässlich der konstituierenden Sitzung. De, Brief zur Lage der Kultur in Berlin ist eine Einladung nach Berlin an alle Abgeordneten beigefügt, um die Berliner Kultur kennen zu lernen.

16. November 1994
Der Rat trifft sich zum ersten Mal zu einem etwa dreistündigen Gespräch mit dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Eberhard Diepgen.

Dezember 1994 bis Februar 1995
Anfrage und Bitte an Berliner Kulturinstitutionen sich an der Aktion „Begegnung: Künste in Berlin“ zu beteiligen. Dies Aufruf folgen weit über 100 Einrichtungen der Kultur.

16. Dezember 1994
Einladung der Berlin-Korrespondenten verschiedener deutscher Zeitungen zu einem informellen Gespräch über das „Berlin-Bild“.

Dezember 1994 bis Februar 1995
Gespräche mit den Fraktionsvorsitzenden und den kulturpolitischen Sprecher*innen der Parteien PDS mit Peter-Rudolf Zotl, Dieter Klein; BÜ 90/Grüne (AL), UFV mit Wolfgang Wieland, Albert Eckert, Werner Wiemann.

6. Januar 1995
Gespräche mit mit SPD-Mitgliedern Klaus Böger, Irana Rusta; F.D.P. mit Axel Kammholz, Peter Tiedt, Johannes Adolph; CDU mit Klaus Landowsky, Uwe Lehmann-Brauns, Dieter Biewald
Information des Senators für Kulturelle Angelegenheiten Ulrich Roloff-Momin über die bisherige Arbeit des Rates und Nachfrage zum Verhandlungsstand Berlin-Bonn.

3. Februar 1995
Treffen mit den Berliner Bundestagsabgeordneten von BÜ ’90/Grüne (AL) UFV (Franziska Eichstädt- Bohlig, Andrea Fischer, Gerd Poppe, Ali Schmidt)

3. Februar 1995
Gespräch mit der Präsidentin des Berliner Abgeordnetenhauses, Dr. Hanna-Renate Laurien.

10. Februar 1995
zweiter Brief an alle Bundestagsabgeordneten mit der konkreten Einladung zum Besuch Berliner Kulturinstitutionen

12. Februar 1995
3. Plenum der Berliner Kulturinstitutionen Vortrag und Gespräch mit Steve Austen, Jan Joris Lamers und Frans de Ruiter, über den „Raad voor de Kunst“ in Amsterdam

12. Februar 1995
Treffen mit den Berliner Bundestagsabgeordneten der SPD (Wolfgang Berendt, Sigrun Klemmer, Thomas Krüger, Wolfgang

17. Februar 1995
Brief an alle Mitglieder des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages mit dem Appell, die Förderung der Hauptstadtkultur im Bundeshaushalt zu verankern-

20. Februar 1995
Gespräch mit Bernd Kaufmann, Stiftung Weimarer Klassik über Stiftungsmodelle

3. März 1995
Information und Gespräch über die Arbeit des Rates für die Künste in Berlin im Senat der Akademie der Künste

7. März 1995
Brief an die Vorsitzenden der Bundestagsfraktionen, sich für einen Haushaltstitel zur Förderung der Berliner Kultur einzusetzen

7. März 1995
Brief an die Fraktionsobleute des Haushaltsausschusses in dergleichen Angelegenheit, dazu Pressemitteilung

13. März 1995
Gespräch mit Mitgliedern der SPD-Bundestagsfraktion (Karl Diller, Sigrun Klemmer, Thomas Krüger, Wolfgang Thierse, Uta Titze-Stecher)

21. März 1995
informelles Gespräch mit dem Bundesminister des Inneren Manfred Kanther

22. März 1995
Gespräch beim Senator für Kulturelle Angelegenheiten Ulrich Roloff-Momin gegenseitige Information/Überlegungen zur Präsenz von Hauptstadtkultur in Bonn

23. März 1995
Besuch von Hans Büttner, Mitglied des Deutschen Bundestages, von Berliner Kultureinrichtungen (Märkisches Museum/Ausstellungsbesuch, Besichtigung von Beständen; Atelierbesuch und Besichtigung der Druckwerkstätten des BBK)

21./22. April 1995
Besuch von Dr. Dietmar Kansy, Mitglied des Deutschen Bundestages, von Berliner Kultureinrichtungen (Deutsches Historisches Museum, Komische Oper, Kobalt-Figurentheater, Puppentheater Museum)

26. April 1995
Gespräch mit dem Regierenden Bürgermeister Eberhard Diepgen und dem Senator für Kulturelle Angelegenheiten Ulrich Roloff-Momin über den aktuellen Verhandlungsstand Berlin/Bonn (Vorlage eines Positionspapiers des Rates)

2. Mai 1995
Gespräch mit Jochen Feilcke, Mitglied des Deutschen Bundestages

8. Mai 1995
Gespräch mit Mitgliedern der FDP Bundestagsfraktion: Ina Albowitz, Dr. Günter Rexrodt, Dr. Max Stadler und Gespräch mit Jochen Feilcke, Mitglied des Deutschen Bundestages.

17. Mai 1995
2. Gespräch mit dem Bundesminister des Inneren Manfred Kanther

25./26. Mai 1995
Besuch von Ulf Fink, Mitglied des Deutschen Bundestages, von Berliner Kultureinrichtungen (Deutsche Oper Berlin, Kunst- und Kulturzentrum Brotfabrik, Tempodrom)

7. Juni 1995
4. Plenum der Berliner Kulturinstitutionen/ Diskussion der Positionspapiere des Rates mit über 90 Teilnehmern

14. / 15. Juni 1995
Besuch von Dagmar Schmidt, Mitglied des Deutschen Bundestages, von Berliner Kultureinrichtungen (Hebbel Theater, Villa Griesebach, Käthe-Kollwitz-Museum, Literaturhaus).

19. Juni 1995
Einladung des Rates für die Künste in Berlin von der F.D.P.-Bundestagsfraktion zu einem 2. Gespräch (mit Ina Albowitz, Jörg van Essen, Ulrich Heinrich, Ulrich Irmer, Uwe Lühr, Dr. Klaus Röhl, Cornelia Schmalz-Jacobsen, Dr. Hermann Otto Solms, Dr. Max Stadler/alle MdB; Otto Hoffmann, Axel Kammholz, Thomas Seerig, Peter Tiedt/alle MdA, Berlin)

19. Juni 1995
Einladung Berliner Kulturschaffender und des Rates für die Künste in Berlin zum Ill. Dialog Kultur und Politik von der F.D.P.- Bundestagsfraktion in das Deutsche Historische Museum

26. Juni 1995
Besuch von Bernd Scheelen, Mitglied des Deutschen Bundestages, von Berliner Kultureinrichtungen (Besuch des Atelierhauses Schönstedter Straße, Druckwerkstätten des BBK)

29. Juni 1995
Pressekonferenz: Information über die Gespräche des Rates für die Künste in Berlin mit den politisch Verantwortlichen in Bonn und Berlin; vorliegende Materialien: Der Rat für die Künste in Berlin muss jetzt die politisch Verantwortlichen in Bonn und Berlin vor falschen kulturpolitischen Entscheidungen während der Sommerpause warnen: Es geht um die Zukunft der Kultur in Berlin, die Hauptstadt und Kultur.

29. Juni 1995
Gespräch mit Ingrid Stahmer, SPD, Senatorin für Jugend und Familie.